Landrat Reuter besucht Bürgerarbeiter in Niedernjesa
„Gesund und frisch durch den Tag“ in Integrativer Kindertagesstätte Regenbogenland
Friedland. Landrat Bernhard Reuter hat in der Integrativen Kindertagesstätte „Regenbogenland“ in Niedernjesa Bilanz gezogen zum ersten Jahr Bürgerarbeit im Landkreis Göttingen. Das vom Bund initiierte Modellprojekt „Bürgerarbeit“ ist ein Angebot für Menschen, die bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz intensive Unterstützung benötigen. Im Landkreis sind aktuell über 166 Bürgerarbeitsplätze entstanden.
In der Kindertagesstätte Regenbogenland ist Steven Guderjahn als Bürgerarbeiter tätig. Er fördert seit Oktober 2011 eine gesunde, altersgerechte und regelmäßige Ernährung bei Kindern und deren Familien. Mit Hilfe von Herrn Guderjahn ist die Teilnahme sämtlicher Kinder an Aktionen zu gesunder Ernährung sowie am Kochen und Backen möglich geworden.
Von dem Erfolg der Bürgerarbeit zeigte sich Landrat Bernhard Reuter überzeugt: „Ich freue mich, dass die Bürgerarbeit so gut angelaufen ist. Von dieser Arbeit profitieren die Kinder und Familien, da sie Hilfe erhalten zur gesunden Ernährung. Außerdem kann sich Herr Guderjahn beweisen und seine Stärken und Fertigkeiten wieder in die Arbeitswelt einbringen. Herr Guderjahn leistet für die Integrative Kindertagesstätte Regenbogenland einen wertvollen Beitrag. Das ist ein großer Erfolg und dafür danke ich den Beteiligten“, erklärt Landrat Reuter.
Über die Bürgerarbeit bekam Herr Guderjahn eine Chance auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. „Sein Bürgerarbeitsplatz ist für die nächsten drei Jahre sicher. In dieser Zeit wird er sich bewerben, aber diesmal nicht mehr aus der Arbeitslosigkeit heraus, sondern aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung“, erklärt Nina Peilert, die im Modellprojekt als Job Coach tätig ist.
Bürgerarbeit ist sozialversicherungspflichtig, dadurch werden auch Rentenansprüche erworben. Der Arbeitgeber erhält bei einer Wochenarbeitszeit von 30 Stunden einen Zuschuss zum Bruttolohn von 900 Euro. Bürgerarbeitsplätze müssen zusätzlich und im öffentlichen Interesse sein. Sie gefährden deshalb keine regulären Stellen. Die Kreisvolkshochschule (KVHS) Göttingen wurde mit der Umsetzung des Modell-Projektes Bürgerarbeit vom Landkreis Göttingen beauftragt. Für die Stadt Göttingen kooperiert die KVHS mit der Beschäftigungsförderung Göttingen.
Dankbar für die Bürgerarbeit ist auch die Gemeinde Friedland, zu der die Kindertagesstätte gehört. „Mit Hilfe der KVHS haben wir den Antrag auf Bürgerarbeit auf den Weg gebracht. Wir sind froh, dass uns die KVHS als potentiellen Bürger-Arbeitgeber angesprochen hat. Wir wurden von den Mitarbeitern umfassend beraten und unterstützt“, erklärt Wolfgang Linne, Verwaltungsvertreter der Gemeinde Friedland.
Seit Anfang April konnten im Landkreis erste Bürgerarbeitsplätze geschaffen werden. Vom Bundesverwaltungsamt (BVA), wurden bisher 166 Bürgerarbeitsplätze landkreisweit genehmigt, zusätzliche 34 Stellen befinden sich noch in der Antragstellung. Der Landkreis Göttingen geht davon aus das Kontingent von 200 Bürgerarbeitsplätzen auszuschöpfen. Darüber hinaus liegen dem Landkreis Göttingen weitere Anträge über 18 Bürgerarbeitsplätze vor, welche das BVA, sofern bundesweit nicht alle Kontingente ausgeschöpft werden, dem Landkreis Göttingen zusätzlich zuschlagen kann.
Von dem Erfolg der Bürgerarbeit zeigte sich Landrat Bernhard Reuter überzeugt: „Ich freue mich, dass die Bürgerarbeit so gut angelaufen ist. Von dieser Arbeit profitieren die Kinder und Familien, da sie Hilfe erhalten zur gesunden Ernährung. Außerdem kann sich Herr Guderjahn beweisen und seine Stärken und Fertigkeiten wieder in die Arbeitswelt einbringen. Herr Guderjahn leistet für die Integrative Kindertagesstätte Regenbogenland einen wertvollen Beitrag. Das ist ein großer Erfolg und dafür danke ich den Beteiligten“, erklärt Landrat Reuter.
Über die Bürgerarbeit bekam Herr Guderjahn eine Chance auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. „Sein Bürgerarbeitsplatz ist für die nächsten drei Jahre sicher. In dieser Zeit wird er sich bewerben, aber diesmal nicht mehr aus der Arbeitslosigkeit heraus, sondern aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung“, erklärt Nina Peilert, die im Modellprojekt als Job Coach tätig ist.
Bürgerarbeit ist sozialversicherungspflichtig, dadurch werden auch Rentenansprüche erworben. Der Arbeitgeber erhält bei einer Wochenarbeitszeit von 30 Stunden einen Zuschuss zum Bruttolohn von 900 Euro. Bürgerarbeitsplätze müssen zusätzlich und im öffentlichen Interesse sein. Sie gefährden deshalb keine regulären Stellen. Die Kreisvolkshochschule (KVHS) Göttingen wurde mit der Umsetzung des Modell-Projektes Bürgerarbeit vom Landkreis Göttingen beauftragt. Für die Stadt Göttingen kooperiert die KVHS mit der Beschäftigungsförderung Göttingen.
Dankbar für die Bürgerarbeit ist auch die Gemeinde Friedland, zu der die Kindertagesstätte gehört. „Mit Hilfe der KVHS haben wir den Antrag auf Bürgerarbeit auf den Weg gebracht. Wir sind froh, dass uns die KVHS als potentiellen Bürger-Arbeitgeber angesprochen hat. Wir wurden von den Mitarbeitern umfassend beraten und unterstützt“, erklärt Wolfgang Linne, Verwaltungsvertreter der Gemeinde Friedland.
Seit Anfang April konnten im Landkreis erste Bürgerarbeitsplätze geschaffen werden. Vom Bundesverwaltungsamt (BVA), wurden bisher 166 Bürgerarbeitsplätze landkreisweit genehmigt, zusätzliche 34 Stellen befinden sich noch in der Antragstellung. Der Landkreis Göttingen geht davon aus das Kontingent von 200 Bürgerarbeitsplätzen auszuschöpfen. Darüber hinaus liegen dem Landkreis Göttingen weitere Anträge über 18 Bürgerarbeitsplätze vor, welche das BVA, sofern bundesweit nicht alle Kontingente ausgeschöpft werden, dem Landkreis Göttingen zusätzlich zuschlagen kann.
erstellt am 23.12.2011
bearbeitet am 07.02.2012
bearbeitet am 07.02.2012






