Schermann: Integration von Migranten Schlüsselaufgabe des Kreises - Landrat präsentiert Integrationsbericht des Landkreises Göttingen
Umfassende Bestandsanalyse zur Lage von Menschen mit Migrationshintergrund liegt vor.
„Die Integration von Migrantinnen und Migranten in unserer Gesellschaft ist eine Schlüsselaufgabe in der Arbeit der Kreisverwaltung. Wir sind noch relativ am Anfang, aber auf einem guten Weg.“ Mit diesen Worten präsentierte Landrat Reinhard Schermann auf einer Pressekonferenz am 31. Oktober 2011 den Integrationsbericht für den Landkreis Göttingen.
Heute gelte es, die Versäumnisse der deutschen Aufnahmegesellschaft und der ausländischen Zuwanderer im Hinblick auf die Integrationsbereitschaft gezielt und systematisch aufzuarbeiten. Die Kreisverwaltung habe in diesem Sinne in den letzten zwei Jahren bereits zahlreiche Aktivitäten erfolgreich gestartet.
Nach Angaben des Landrats sind ca. 4,5 % der Bevölkerung Ausländer. Etwa 10 % der Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Insgesamt sind 118 Nationalitäten im Landkreis Göttingen vertreten. Auf die Herkunftsstaaten bezogen stammen ca. 17 % der Ausländer aus der Türkei, 7,4 % aus Serbien, etwa 7,3 % aus Italien und ca. 6,2 % aus Polen.
Mit der jetzt vorliegenden umfassenden Bestandsanalyse zur Lage der Menschen mit Migrationshintergrund werde eine gute Plattform für eine noch gezieltere Integrationsarbeit zur Verbesserung der Lage der Migranten geschaffen. Aufgabe war es, insbesondere die Hemmnisse bei der Integration in allen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar zu machen. Ziel ist es, auf der Grundlage der gewonnenen
Erkenntnisse im nächsten Schritt ein wirksames Integrationskonzept mit fördernden Strukturen und Maßnahmen zu erstellen.
Nach den Angaben von Schermann wurden mit der Bestandsaufnahme im Kern die allgemeinen Schwächen und Probleme bei der Integrationsaufgabe generell bestätigt. Der Bericht stellt eine quantitative und qualitative Studie dar, die vom Integrationsbeauftragten des Landkreises Göttingen, Isa Sandiraz, mit Hilfe von Studentinnen und Studenten der Georg-August-Universität erhoben und ausgewertet wurde.
Die empirischen Befragungen und Leitfadeninterviews richteten sich an Kindertagesstätten, Schulen, Expertinnen und Experten der Migrations- und Integrationsarbeit sowie an im Landkreis Göttingen lebende Menschen mit Migrationshintergrund. Gleichzeitig bildeten partizipiale Elemente in Form von Integrationsworkshops einen wichtigen Bestandteil des Berichts. Diese wurden sowohl für Einwohnerinnen und Einwohner mit und ohne Migrationshintergrund als auch Expertinnen und Experten der Migrations- und Integrationsarbeit konzipiert und in den Städten Hann. Münden, Duderstadt und Göttingen erfolgreich durchgeführt. Dabei wurden in den diversen Arbeitsformen verschiedene lokale Themenbereiche diskutiert, die der Erkenntnisgewinnung für die Gestaltung des Integrations-berichtes dienten.
Das Themenspektrum der Untersuchung umfasst u a. die migrationsspezifische Bevölkerungsverteilung im Landkreis Göttingen, die Bildungssituation einschließlich der Anerkennungsproblematik von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen, die Sprachförderung bei Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung der unzureichenden Sprachsituation bei Frauen. Weitere Schwerpunkte der Untersuchung bilden die Kapitel Arbeit und Einkommen, Wohnen und Leben einschließlich Gesundheit. Der Bericht befasst sich zudem mit den Themen Kriminalität und Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile und Diskriminierung, Religion und Glaube. Besondere Beachtung findet die Interkulturelle Öffnung.
Den vollständigen Bericht können Sie unter www.landkreisgoettingen.de/Integrationsbericht nachlesen.
Nach Angaben des Landrats sind ca. 4,5 % der Bevölkerung Ausländer. Etwa 10 % der Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Insgesamt sind 118 Nationalitäten im Landkreis Göttingen vertreten. Auf die Herkunftsstaaten bezogen stammen ca. 17 % der Ausländer aus der Türkei, 7,4 % aus Serbien, etwa 7,3 % aus Italien und ca. 6,2 % aus Polen.
Mit der jetzt vorliegenden umfassenden Bestandsanalyse zur Lage der Menschen mit Migrationshintergrund werde eine gute Plattform für eine noch gezieltere Integrationsarbeit zur Verbesserung der Lage der Migranten geschaffen. Aufgabe war es, insbesondere die Hemmnisse bei der Integration in allen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar zu machen. Ziel ist es, auf der Grundlage der gewonnenen
Erkenntnisse im nächsten Schritt ein wirksames Integrationskonzept mit fördernden Strukturen und Maßnahmen zu erstellen.
Nach den Angaben von Schermann wurden mit der Bestandsaufnahme im Kern die allgemeinen Schwächen und Probleme bei der Integrationsaufgabe generell bestätigt. Der Bericht stellt eine quantitative und qualitative Studie dar, die vom Integrationsbeauftragten des Landkreises Göttingen, Isa Sandiraz, mit Hilfe von Studentinnen und Studenten der Georg-August-Universität erhoben und ausgewertet wurde.
Die empirischen Befragungen und Leitfadeninterviews richteten sich an Kindertagesstätten, Schulen, Expertinnen und Experten der Migrations- und Integrationsarbeit sowie an im Landkreis Göttingen lebende Menschen mit Migrationshintergrund. Gleichzeitig bildeten partizipiale Elemente in Form von Integrationsworkshops einen wichtigen Bestandteil des Berichts. Diese wurden sowohl für Einwohnerinnen und Einwohner mit und ohne Migrationshintergrund als auch Expertinnen und Experten der Migrations- und Integrationsarbeit konzipiert und in den Städten Hann. Münden, Duderstadt und Göttingen erfolgreich durchgeführt. Dabei wurden in den diversen Arbeitsformen verschiedene lokale Themenbereiche diskutiert, die der Erkenntnisgewinnung für die Gestaltung des Integrations-berichtes dienten.
Das Themenspektrum der Untersuchung umfasst u a. die migrationsspezifische Bevölkerungsverteilung im Landkreis Göttingen, die Bildungssituation einschließlich der Anerkennungsproblematik von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen, die Sprachförderung bei Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung der unzureichenden Sprachsituation bei Frauen. Weitere Schwerpunkte der Untersuchung bilden die Kapitel Arbeit und Einkommen, Wohnen und Leben einschließlich Gesundheit. Der Bericht befasst sich zudem mit den Themen Kriminalität und Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile und Diskriminierung, Religion und Glaube. Besondere Beachtung findet die Interkulturelle Öffnung.
Den vollständigen Bericht können Sie unter www.landkreisgoettingen.de/Integrationsbericht nachlesen.
erstellt am 31.10.2011
bearbeitet am 31.10.2011
bearbeitet am 31.10.2011






