Landrat: 16,1 Mio. Euro in 2009 für Integration von 15.000 Langzeitarbeitslosen - Erhöhung um 4,2 Mio. Euro
Schermann stellt Steigerung auf 19 Mio. Euro in 2010 in Aussicht
Kreis vermittelt in 2009 über 2.900 ALG II-Empfänger in 1. Arbeitsmarkt, qualifiziert rund 8.300 Personen und realisiert rund 1.500 Arbeitsgelegenheiten
Im Jahr 2009 hat der Landkreis die Ausgaben für die Integration von Arbeitslosen um 4,2 Mio. Euro auf 16,1 Mio. Euro deutlich erhöht. Das bedeutet eine Steigerung des Mitteleinsatzes um mehr als 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2010 wird eine weitere Steigerung der Bundesmittel auf ca. 19 Mio. Euro für die ca. 15.000 erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in Aussicht gestellt. Dies gab Landrat Reinhard Schermann jetzt in einer schriftlichen Pressemitteilung bekannt.
„Absolute Priorität bei den Integrationsbemühungen hat weiterhin die Vermittlung beschäftigungsloser Menschen in den 1. Arbeitsmarkt“, betonte Schermann. Trotz der schwierigen Bedingungen konnten im Jahr 2009 über 2.900 Arbeitslosengeld II-Empfänger in den 1. Arbeitsmarkt wechseln, in 2008 waren es noch 3.450 Vermittlungen. Dies sei in Anbetracht der wirtschaftlichen Krise mit bundesweitem Personalabbau eine beachtliche Zahl. Ein Indiz dafür, dass selbst finanzielle Anreize bei Einstellungen diesen Trend nicht umkehren konnten, zeige sich im rückläufigen Anteil der Arbeitsverhältnisse, für die ein Eingliederungszuschuss gezahlt wurde; er sank von 16,5% im Vorjahr auf 13% in 2009.
Als erfreulich bezeichnete der Landrat, dass die Vermittlung in Ausbildung bei jungen Arbeitslosengeld II-Empfängern leicht gesteigert werden konnte. In 2009 nahmen 400 Jugendliche und junge Erwachsene eine Berufsausbildung auf, im Jahr 2008 waren es noch 383. Mehr als die Hälfte der Personen, die in 2009 eine Ausbildung begannen, waren weiblich (53%).
Auf den Einsatz der Mittel eingehend, verwies der Landrat darauf, dass für Qualifizierung und Vorbereitung für den 1. Arbeitsmarkt etwa 8 Mio. Euro für etwa 8.300 Qualifizierungsmaßnahmen ausgegeben wurden. Etwa 4,8 Mio. Euro wurden für Arbeitsgelegenheiten für rund 1.500 Personen auf dem 2. Arbeitsmarkt eingesetzt.
Für Eingliederungsmaßnahmen (z. B. Eingliederungszuschüsse für Arbeitgeber, betriebliche Trainingsmaßnahmen, Bewerbungskosten, Existenzgründungs-unterstützung) in den 1. Arbeitsmarkt wurden ebenso wie im Jahr 2008 Ausgaben in Höhe von 3,1 Mio. Euro in 2009 vorgenommen.
„Absolute Priorität bei den Integrationsbemühungen hat weiterhin die Vermittlung beschäftigungsloser Menschen in den 1. Arbeitsmarkt“, betonte Schermann. Trotz der schwierigen Bedingungen konnten im Jahr 2009 über 2.900 Arbeitslosengeld II-Empfänger in den 1. Arbeitsmarkt wechseln, in 2008 waren es noch 3.450 Vermittlungen. Dies sei in Anbetracht der wirtschaftlichen Krise mit bundesweitem Personalabbau eine beachtliche Zahl. Ein Indiz dafür, dass selbst finanzielle Anreize bei Einstellungen diesen Trend nicht umkehren konnten, zeige sich im rückläufigen Anteil der Arbeitsverhältnisse, für die ein Eingliederungszuschuss gezahlt wurde; er sank von 16,5% im Vorjahr auf 13% in 2009.
Als erfreulich bezeichnete der Landrat, dass die Vermittlung in Ausbildung bei jungen Arbeitslosengeld II-Empfängern leicht gesteigert werden konnte. In 2009 nahmen 400 Jugendliche und junge Erwachsene eine Berufsausbildung auf, im Jahr 2008 waren es noch 383. Mehr als die Hälfte der Personen, die in 2009 eine Ausbildung begannen, waren weiblich (53%).
Auf den Einsatz der Mittel eingehend, verwies der Landrat darauf, dass für Qualifizierung und Vorbereitung für den 1. Arbeitsmarkt etwa 8 Mio. Euro für etwa 8.300 Qualifizierungsmaßnahmen ausgegeben wurden. Etwa 4,8 Mio. Euro wurden für Arbeitsgelegenheiten für rund 1.500 Personen auf dem 2. Arbeitsmarkt eingesetzt.
Für Eingliederungsmaßnahmen (z. B. Eingliederungszuschüsse für Arbeitgeber, betriebliche Trainingsmaßnahmen, Bewerbungskosten, Existenzgründungs-unterstützung) in den 1. Arbeitsmarkt wurden ebenso wie im Jahr 2008 Ausgaben in Höhe von 3,1 Mio. Euro in 2009 vorgenommen.
erstellt am 04.03.2010
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