Landrat will Konzept für "Bürgernahe, verständliche Verwaltungssprache" in der gesamten Kreisverwaltung umsetzen
Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen
Start im September 08 – Kooperation mit „Sprachwerk“ der Georg-August-Universität
Das geplante Konzept für eine „Bürgernahe und verständliche Verwaltungssprache“ soll jetzt in der gesamten Kreisverwaltung umgesetzt werden.
Dies ist das Ergebnis des im letzten Jahr begonnenen Pilotprojektes, das vor dem erfolgreichen Abschluss steht. Der Start des Vorhabens ist für September dieses Jahres vorgesehen.. Die Realisierung der Initiative erfolgt in enger Kooperation mit der linguistischen Unternehmensberatung „Sprachwerk“ der Georg-August-Universität Göttingen.
Dies gab Landrat Reinhard Schermann jetzt in einer schriftlichen Presseinformation bekannt.
„Ziel ist es, den Bürgerservice auch durch die Pflege einer freundlichen und verständlichen Verwaltungssprache weiter zu verbessern. Denn die Sprache als zentrales Kommunikationsmittel bildet die entscheidende Brücke zwischen Verwaltung und Bürgern“, begründete Schermann seine Initiative.
Die heute oftmals komplizierten und schwer nachvollziehbaren Formulierungen von Verwaltungsschreiben trügen unnötig zu einer „unerwünschten und schädlichen Distanz“ zwischen Bürgern und Verwaltung bei und festigten Vorurteile gegenüber Verwaltungsarbeit.
Es sei daher für eine moderne Verwaltung vordringlich, die immer komplexer werdenden Rechtsvorschriften präzise und für den Leser verständlich darzustellen.
Der Landrat wertete das Vorhaben als weiteren wichtigen Baustein zur Verbesserung der Dienstleistungen der Kreisverwaltung für die Bürger, nachdem in vielen Bereichen schon deutliche Fortschritte erreicht worden seien. Dies gelte für die Verschlankung der Verwaltung ebenso wie für die zügige Erteilung von Baugenehmigungen oder für die bürgerfreundlichen Sprechzeiten.
Der Verwaltungschef betonte, dass es sich bei dem Konzept zugleich um eine Langzeitaufgabe und einen Dauerauftrag handele. Deshalb sei eine verständliche Verwaltungssprache künftig u. a. als fester Bestandteil im Ausbildungsplan für den Nachwuchs vorgesehen.
Auf die Realisierung des Projekts eingehend, unterstrich der Landrat, dass der Kreis die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der linguistischen Unternehmensberatung „Sprachwerk“ fortsetzen werde.
Das Zusammenwirken der Fachkompetenz der Kreisbediensteten mit der Sprachkompetenz der Fachleute der Universität habe sich im Pilotprojekt bestens bewährt. Gerade auch deshalb sei er zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingen werde.
Nach den weiteren Angaben von Schermann sollen die Schriftstücke unter der fachkundigen Leitung von „Sprachwerk“ ab September 2008 in Klausurtagungen systematisch bearbeitet werden. Das Ergebnis soll voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres vorgelegt werden.
Die vorgesehenen Arbeitsgruppen setzen sich aus bis zu 16 Personen aus drei bis vier Fachämtern zusammen. Darüber hinaus werden Kreisjuristen und Auszubildende in die Arbeit einbezogen.
Zur Vorbereitung auf die Klausurtagungen sollen die Ämter eine Bestandsaufnahme durchführen, um zunächst die am häufigsten verwendeten oder auch besonders komplizierten Schreiben herauszufiltern. Auf dieser Grundlage werden die Prioritäten für die Überarbeitung gesetzt.
Anliegend werden Beispiele aus dem Pilotprojekt zum Vergleich dargestellt.
Dies gab Landrat Reinhard Schermann jetzt in einer schriftlichen Presseinformation bekannt.
„Ziel ist es, den Bürgerservice auch durch die Pflege einer freundlichen und verständlichen Verwaltungssprache weiter zu verbessern. Denn die Sprache als zentrales Kommunikationsmittel bildet die entscheidende Brücke zwischen Verwaltung und Bürgern“, begründete Schermann seine Initiative.
Die heute oftmals komplizierten und schwer nachvollziehbaren Formulierungen von Verwaltungsschreiben trügen unnötig zu einer „unerwünschten und schädlichen Distanz“ zwischen Bürgern und Verwaltung bei und festigten Vorurteile gegenüber Verwaltungsarbeit.
Es sei daher für eine moderne Verwaltung vordringlich, die immer komplexer werdenden Rechtsvorschriften präzise und für den Leser verständlich darzustellen.
Der Landrat wertete das Vorhaben als weiteren wichtigen Baustein zur Verbesserung der Dienstleistungen der Kreisverwaltung für die Bürger, nachdem in vielen Bereichen schon deutliche Fortschritte erreicht worden seien. Dies gelte für die Verschlankung der Verwaltung ebenso wie für die zügige Erteilung von Baugenehmigungen oder für die bürgerfreundlichen Sprechzeiten.
Der Verwaltungschef betonte, dass es sich bei dem Konzept zugleich um eine Langzeitaufgabe und einen Dauerauftrag handele. Deshalb sei eine verständliche Verwaltungssprache künftig u. a. als fester Bestandteil im Ausbildungsplan für den Nachwuchs vorgesehen.
Auf die Realisierung des Projekts eingehend, unterstrich der Landrat, dass der Kreis die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der linguistischen Unternehmensberatung „Sprachwerk“ fortsetzen werde.
Das Zusammenwirken der Fachkompetenz der Kreisbediensteten mit der Sprachkompetenz der Fachleute der Universität habe sich im Pilotprojekt bestens bewährt. Gerade auch deshalb sei er zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingen werde.
Nach den weiteren Angaben von Schermann sollen die Schriftstücke unter der fachkundigen Leitung von „Sprachwerk“ ab September 2008 in Klausurtagungen systematisch bearbeitet werden. Das Ergebnis soll voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres vorgelegt werden.
Die vorgesehenen Arbeitsgruppen setzen sich aus bis zu 16 Personen aus drei bis vier Fachämtern zusammen. Darüber hinaus werden Kreisjuristen und Auszubildende in die Arbeit einbezogen.
Zur Vorbereitung auf die Klausurtagungen sollen die Ämter eine Bestandsaufnahme durchführen, um zunächst die am häufigsten verwendeten oder auch besonders komplizierten Schreiben herauszufiltern. Auf dieser Grundlage werden die Prioritäten für die Überarbeitung gesetzt.
Anliegend werden Beispiele aus dem Pilotprojekt zum Vergleich dargestellt.
erstellt am 13.08.2008







